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Tagesausflüge, Sportfischen auf dem Viktoriasee, zu den Vögeln und Affen im Botanischen Garten Entebbes, zu den frei lebenden Affen und zum aufregenden Wildwasser-Rafting über die donnernden Nil-Stromschellen , das alles gehört zu ihrem Erlebnis Uganda.
Wer Uganda besucht, ist angenehm überrascht von der kulturellen Vielfalt und der ungezwungenen Wärme seiner Menschen. Und doch sind es die geschützten Naturgebiete, welche auf die Mehrzahl der reisenden die größte Anziehungskraft ausüben. Diese Gebiete sind wundervoll; sie umfassen nicht nur die bekannten Savannen – faszinierende afrikanische Buschlandschaften, die von der großen Zahl Antilopen, Büffeln, Elefanten und Großkatzen durchstreift werden – sondern auch die schneebedeckten Gipfel des höchsten Gebirgszugs Afrikas, tropische Regenwälder mit einer unglaublichen biologischen Vielfalt sowie stimmungsvolle Seen und Flüsse, an denen viele Flusspferde, Krokodile und Vögel leben.
Da Uganda keinen Massentourismus kennt, sind die Naturschutzgebiete ideale Ziele für den kritischen Ökotouristen. In keinem andern Land der Welt lassen sich Primaten besser beobachten: in Uganda leben die Hälfte der Berggorillas der Erde, große Schimpansenkolonien und eine faszinierende Vielfalt von kleineren Affen. Auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten: Uganda gehört zur erlesenen kleinen Gruppe von afrikanischen Ländern, in denen mehr als 1000 Vogelarten sind.
Geschichte Ugandas
Als Uganda 1962 seine Unabhängigkeit erlangte, wurde es allgemein als die Perle Afrikas bezeichnet und weltweit gab man keinem anderen Land Ostafrikas bessere Zukunftschancen. Doch folgten leider zwei unruhige, dem Land viel Schaden zufügende Jahrzehnte. Erfreulicherweise geht es mit Uganda sei 1986 wieder aufwärts, und das Land nutzt sein immenses Potential. Dank einer von Demokratie und politischer Stabilität geprägten Atmosphäre hat Uganda während der Neunzigerjahre das größte anhaltende Wirtschaftswachstum aller Länder Afrikas erreicht und kann sich mit den besten Ländern Asiens messen.
Die Neunzigerjahre brachten auch umfangreiche Verbesserungen der touristischen Infrastruktur auf jeder Stufe: so wurden das Telekommunikationsnetz entschieden modernisiert, das Straßennetz stark verbessert und ausgebaut, sowie qualitativ hoch stehende Lodges (Landhotels) innerhalb oder außerhalb der wichtigen Nationalparks eingerichtet. Nicht weniger wichtig war und ist die Entwicklung von Tourismusprojekten, die sich auf die Mitarbeit der lokalen Bevölkerung stützen (community-based projects); das Ziel dieser besteht darin, den Lebensstandard der, in der Gegend der Parks und Reservate lebenden Menschen zu verbessern.
Jetzt, da ein neues Jahrtausend angebrochen ist, hat die Perle Afrikas ihren Glanz wiedererlangt, und sie ist nicht nur eines der viel versprechenden Länder Afrikas, sondern auch eine der sichersten, freundlichsten und lohnenswertesten Ziele für Reisende.
Uganda verzaubert Sie vom Moment an, wo Sie den internationalen Flughafen von Entebbe verlassen und ans bewaldete Ufer des Viktoriasees treten, des zweitgrößten Südwassersees der Welt. Nach Kampala, das sich an die üppig-grünen Hügel dieser fruchtbaren Gegend schmiegt, ist es nur eine kurze Fahrt (ca. 32 km). Ugandas Hauptstadt ist modern und besitzt viele erstklassige Hotels und Restaurants, und doch hat sie sich einen besonderen afrikanischen Charakter bewahrt, zum Beispiel auf dem belebten Zentralmarkt, im vorzüglichen Ethnografischen Museum oder bei den traditionellen strohgedeckten Kuppelgrabstätten der früheren Herrscher des alten Königreiches Buganda.
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